Unser Leitbild


Unser Leitmotto „Gemeinsam geht’s besser“ bringt die Notwendigkeit gemeinsamen und solidarischen Handelns zum Ausdruck. Das bedeutet enge und wertschätzende Kooperation mit Kinder, Eltern, Schulen, Ämtern und anderen Institutionen.

Wir vertreten die Meinung, dass Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene in unserer modernen und schnelllebigen Zeit mehr denn je Orientierung und Werte brauchen. Werte die von uns Erwachsenen den Kindern nahe gebracht und vor allem vorgelebt werden müssen. Hier sehen wir die Grundlage unserer helfenden Tätigkeit.
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Die Basis aller menschlichen Entwicklung ist der Wunsch nach Lebensfreude und sozialer Anerkennung. Hier müssen wir ansetzen und Grundlagen wie Toleranz, Rücksichtnahme, Hilfsbereitschaft, Geduld und Einfühlungsvermögen, Optimismus und Hoffnung vermitteln. Unsere Kinder müssen wieder wissen was wirklich „Wertvoll“ in ihrem Leben sein kann.

Wir nehmen eine klare Gegenposition zum Ellenbogendenken und den Geschwindigkeitsrausch unserer High-Tech-Gesellschaft ein. Wir möchten humane Wachstumsbedingungen für Kinder und Familien.

Diese Möglichkeiten schaffen wir in unseren Tagesstätten, den Wohngruppen und gemeinsam mit den Familien in deren Zuhause.

Die besorgniserregende Zunahme der so genannten Problemkinder, der psychisch kranken Jugendlichen und Erwachsenen, von Gewalt und Lebensfrust kann nur durch das Wieder-Entdecken von „menschlicheren Zielen“ und Visionen gestoppt werden.

Um effektive Hilfe leisten zu können, müssen wir Helfer auf Qualitäten wie Optimismus, Mut Risikobereitschaft, Zivilcourage und auf Kooperation und vertrauensvollen Umgang miteinander achten. Das ist unsere Arbeitsbasis.

Wir sind davon überzeugt, dass mit Engagement und Fachkompetenz eine sinngebende und hilfreiche Arbeit im sozialen Bereich keine Utopie ist. Als äußerst wichtig erachten wir deshalb Themen wie Arbeitsklima, Arbeitszufriedenheit und Identifikation mit der Tätigkeit.



Pädagogische Grundhaltung

Erziehung heute bedeutet Konfrontation und Umgang mit Werteverfall, Arbeitslosigkeit, Zukunftsangst, Leistungsdruck, Ellenbogendenken, Medienverschmutzung, Krisen in den Bildungssystemen, Reizüberflutung u. v. m. Das alles sind Widrigkeiten, die aufgrund der multifaktoriellen Einwirkungen bei vielen Eltern oftmals zum Scheitern der Funktionalität einer familiären Erziehung und/oder der pädagogischen Grundversorgung führen. Diese Situationen erleben wir immer wieder auch in unseren ambulanten, teilstationären sowie den Wohngruppen-Hilfsangeboten und sehen aufgrund der wachsenden Not vieler Familien die Notwendigkeit von kindgerechten familienergänzenden Wachstumsfeldern.

Unser Ziel ist es, den Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen eine ihrer Lebensgeschichte und ihrem Entwicklungsstand angemessene Hilfe zur Aufarbeitung, Integration und Korrektur ihrer bisherigen Erfahrungen anzubieten. Auf dieser Grundlage ermutigen wir die Kinder, Jugendlichen und Eltern, im geschützten Rahmen neue Schritte zu wagen und neues Verhalten einzuüben. Wir begleiten und fördern die Kinder/Jugendlichen im Rahmen ihrer Möglichkeiten und Fähigkeiten auf ihrem Weg der Persönlichkeitsentwicklung.

Grundlage unserer Arbeit ist das Anbieten und Aufbauen von einfühlenden, akzeptierenden und personenzentrierten Beziehungen im Sinne von Carl Rogers, dem „Vater“ der humanistischen Psychologie. Des weiteren sehen wir die strukturierte, an verhaltenstherapeutische Richtlinien orientierte Gestaltung und Strukturierung des Alltags und der alltäglichen Aufgabenfelder (Schule, Lernen, Hausaufgabenbereich, persönlicher Arbeitsbereich) innerhalb und außerhalb unserer Einrichtung als unerlässlich. Systemtherapeutische Methoden wie System-Analysen, Hypothesenbildung und lösungsorientierte Ansätze werden sowohl in der Arbeit mit den Kindern als auch den Eltern als Grundlagenmethode eingebunden.

Die pädagogische Grundhaltung und Leitidee ist es, eine längerfristig ausgerichtete Lebenswelt mit der Familie zu gestalten, in der die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen lernen, eine lösungsorientierte und optimistisch-realistische Lebenseinstellung zu verinnerlichen.

Soweit zu unserer Philosophie, die wir sehr ernst nehmen. Ich lade Sie ein, unsere Alltagsarbeit näher zu betrachten.

Danke für Ihre Aufmerksamkeit


Karlheinz Friedel

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